Mehr Openness für Verlage – Open Source, offene Standards und offene APIs

Ohne Software entsteht im Verlag kein Buch mehr. Von der Produktplanung über Manuskriptbearbeitung, Satz, Datenkonvertierung bis hin zur Auslieferung – viele lebenswichtige Prozesse sind heute ohne die Unterstützung von Software nicht mehr denkbar. Dabei machen sich Verlage nicht selten von einzelnen Software-Anbietern abhängig. Open-Source-Software, offene Standards und offene Schnittstellen bieten einen Ausweg.

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XML und InDesign III – Das seltsame Doppelleben von XML und Satz

Die XML-Features von InDesign haben bei der Entwicklung offenbar wenig Aufmerksamkeit von Adobes Ingenieuren erfahren. Anders sind die zahlreichen Beschränkungen bei der XML-Verarbeitung mit InDesign kaum zu erklären. InDesign- und XSLT-Skripte vermögen zwar viele Lücken zu schließen, ziehen aber aufwändige Vor- und Rückkonvertierungen des mitgeführten XML nach sich. Doch welcher Eindruck ergibt sich, wenn man die Perspektive des Entwicklers verlässt und die des Setzers einnimmt?

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Mit XProcs p:http-request auf APIs zugreifen

Dem Anlass eines grippalen Infektes angemessen, habe ich mich mit der API des Online-Virenscanners VirusTotal auseinander gesetzt. Resultat ist ein XProc-Step*, welcher mittels der VirusTotal-API Dateien zum VirusTotal-Web-Service schiebt und die Prüfergebnisse abholt.

An diesem Beispiel lässt sich zeigen, wie XProc mit anderen Anwendungen über das Web kommunizieren kann. Für das Aufrufen von Webseiten im Browser, wird das Hypertext Transfer Protocol (HTTP) verwendet. HTTP ist aber nicht auf das Abrufen von Webseiten beschränkt, sondern wird auch für die Kommunikation zwischen Systemen verwendet und bildet damit die Grundlage vieler web-basierter Anwendungsschnittstellen.

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XML und InDesign II – Ein Skript hilft da, wo’s schmerzt?

Wie im vorangegangen Teil deutlich wurde, bleibt beim XML-Import in InDesign einiges auf der Strecke. Fußnoten, Querverweise, Indexeinträge und Hyperlinks werden nicht importiert. Auch verankerte Rahmen für Marginalien, Bilder und Boxen lassen sich nicht automatisch erstellen. Wer mit importiertem XML mehr als ein Plakat setzen möchte, ist also auf Alternativen angewiesen.

Dafür bietet sich InDesigns Skripting-Schnittstelle an. Mit ihr lassen sich eigene Skripte ausführen, die z. B. automatisch XML-Elemente in entsprechende Layoutobjekte umwandeln. InDesign unterstützt dafür JavaScript und je nach Plattform VBScript (Windows) oder AppleScript (Mac OSX). InDesign-Skripte gehören auch in professionellen Satzbetrieben zum festen Inventar, lassen sich damit doch viele Aufgaben automatisieren bzw. schmerzlich vermisste InDesign-Funktionen nachrüsten.

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XML und InDesign I – Tücken des XML-Imports

InDesign war ursprünglich nur als reines DTP-Programm konzipiert. Unter dem Eindruck des XML-Hypes Anfang der 2000er versah Adobe seine Software mit Funktionen zur Verarbeitung von XML-Daten. Für Verlage und Satzdienstleister klang die Lösung zunächst vielversprechend: Ohne XML-Editor und Programmieren lässt sich das XML in InDesign importieren, im Hintergrund mitführen und nach dem Satz inklusive Korrekturen einfach wieder herausspielen.

InDesign schien nun auch für „XML-First“-Workflows geeignet und versprach gleichzeitig die Produktion von anspruchsvollen Layouts und sauberen XML-Daten. In der Praxis weist InDesigns XML-Import allerdings zahlreiche Löcher auf, die mit Skripten gestopft werden müssen. Der Satz mit XML ist umständlich, erfordert viele händische Eingriffe und ist dadurch fehleranfällig. Dennoch möchte man in Verlagen weder auf InDesign noch auf XML verzichten. Der folgende Artikel ist Teil einer kleinen Serie über InDesign und XML und rückt zum Anfang die XML-Import-Funktion in den Fokus.

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Ein Imprimatur für XML

Was ist bei XML-Daten eigentlich das Äquivalent zum Imprimatur? Wer prüft das XML und welchen Qualitätskriterien muss es genügen? Wie kann man einheitliche Standards bei seinen XML-Lieferanten durchsetzen? Es wird anhand des Submission Checkers von de Gruyter aufgezeigt, was eine automatische XML-Qualitätssicherung zu leisten im Stande ist.

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It is a dynamic error…

XProc 1.0 wurde vor vier Jahren am 11. Mai als W3C Recommendation verabschiedet. Vor knapp drei Jahren begann ich selbst mit XProc zu entwickeln. Seitdem verwende ich die Programmiersprache bei nahezu jedem neuen XML-Projekt und nicht zuletzt bildet sie auch die Grundlage für unser Open Source Framework transpect. Das Lernen von XProc ist jedoch keine Selbstverständlichkeit. Die Syntax ist umständlich, das Debuggen ist kompliziert und es funktioniert vieles nicht, wie man es vielleicht von XSLT gewohnt sein mag. Dieser Beitrag versteht sich daher als Anfang einer kleinen Serie, die beschreibt wie man sich mit XProc das Leben mit XProc leichter machen kann.

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transpect demo at Hybrid Publishing Lab

From 2nd to 3rd July, Gerrit Imsieke and me participated in a workshop on standards in multi-format publishing workflows of Hybrid Publishing Lab at Leuphana University, Lüneburg. The workshop was the first part of a series of events for discussion between stakeholders in the open source digital publishing community. During the workshop, we presented our open source framework transpect.

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