Unendliche Weiten? Accessible E-Books mit transpect

Wie kann man mit transpect barrierefreie E-Books produzieren? Welche Accessibility-Features bekommt man „frei Haus“ und wo muss der Verlag selbst Parameter und Prozesse ändern? Wo geht es um Technik und wo sind strategische Entscheidungen des Verlags gefragt? Der Vortrag wurde am 11.10.2017 auf der Frankfurter Buchmesse gehalten.

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License to Bill – Schriftlizenzen für E‑Books

Wenn in meinem beruflichen Umfeld über die Qualität einer Schrift gesprochen wird, dann fühlt man sich mitunter an eine Weinprobe erinnert. Es geht wie beim Wein um die Herkunft, welche sich etwa anhand einer barocken Tropfenform erschließt. Die Schrift sollte vor allem im Korpus, also bei etwa 10 Didot-Punkt für das Auge gut genießbar sein und der Charakter kann sich jung, grob oder elegant ausnehmen. Während man zweifelsohne viel über die beste Schrift für das Buch nachdenkt, hält sich das Engagement bei E‑Books hingegen in Grenzen.

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Nachtrag zu Ligaturen in E‑Books

Dieser Beitrag geht auf einen kurzen Austausch auf Twitter über Ligaturen in E‑Books zurück. Der Auslöser waren Probleme bei der Darstellung von Ligaturen in vielen E‑Book-Readern. Doch ist es fraglich, ob allein eine bessere technische Unterstützung für Ligaturen auch zu einer besseren Typografie in E‑Books führen würde?

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E-Buchgestaltung

Man kann nicht viel gewinnen, wenn man einen Vortrag über E‑Books vor StudentInnen des Gestaltungsfachs halten muss. Die typografischen Beschränkungen von E‑Books* sind zu eklatant, als dass Menschen mit buchgestalterischen Ambitionen nicht wenigstens abgeschreckt sind, dieses Feld zu ihrer Spielwiese zu erklären. Würde man E‑Books aber nur auf die Leitdifferenz typografischer Ästhetik eng führen, käme man wohl wie Friedrich Forssmann schnell auf die Rede von „den albernen Dateien, die gern Bücher wären“**.

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Das E-Book der Zukunft ist anders. Sie kennen es bereits.

Produktion, Vertrieb und Konsum von elektronischen Büchern folgen heute immer noch dem Vorbild der gedruckten Bücher: Der Verlag liefert das Manuskript an einen Dienstleister, der das E-Book erstellt. Das E-Book wird durch eine digitale Auslieferung in den Online-Buchhandel gebracht. Dort wird das E-Book als einzelnes Produkt zu einem festen Preis verkauft. Der Kunde verfügt nach dem Kauf über das E-Book als Datei und liest es wo und wann er mag.

Dieses Modell hat sich etabliert, nicht zuletzt weil es Verlagen erlaubt, ihre gewohnten ISBN-fähigen Produkte beizubehalten. Allerdings mehren sich die Anzeichen, dass dieses Modell bei elektronischen Büchern in Zukunft abgelöst wird.
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EPUB 3 in der Praxis

Zum Praxistag „Digitale Auslieferung“ in Stuttgart wurde ich von KNO-VA eingeladen über EPUB 3 zu sprechen. Es gibt sehr wenige Verlage, die bisher EPUB 3 einsetzen und dann auch meistens für spezielle Titel wie Enhanced oder Fixed-Layout E-Books. In meinem Vortrag widme ich mich dem Stand der Dinge und der Frage, welche Rolle EPUB 3 in Zukunft spielen wird.
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EPUB ist das neue PDF – und das ist nicht gut so

Für die elektronischen Derivate von Roman, Sachbuch oder Comic hat sich EPUB als Standard etabliert. Bei wissenschaftlichen Publikationen führte bisher kein Weg am PDF vorbei. Ist die Zeit nun reif für die Umstellung auf EPUB?

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E-Book-Workflows bei Wissenschafts- und Fachverlagen

Hier finden sich die Folien zu meinem Vortrag, den ich am 3.4.2014 bei der AG Universitätsverlage in der Hochschule Merseburg gehalten habe.

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